Städtebau

Städtebaumaßnahme in Ellwangen erfolgreich abgeschlossen

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Ellwangen-Mitte 2022“ in Ellwangen (Jagst) ist erfolgreich abgeschlossen. Mit 2,2 Millionen Euro hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen die Sanierung gefördert.

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Karl-Wöhr-Platz in Ellwangen

„Ellwangen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Stadt und vor allem ihre Bürgerinnen und Bürger von der Städtebauförderung profitieren. Die Wohn- und Lebensqualität konnte durch die städtebauliche Erneuerung weiter verbessert werden“, erklärte Ministerin Nicole Razavi MdL anlässlich des Abschlusses der Sanierung.

Die städtebaulichen Förderangebote seien von großer Bedeutung und hätten vielfältige positive Auswirkungen, so die Ministerin: „Die Städtebauförderung bringt viele Vorteile für die kommunale Entwicklung: Quartiere werden aufgewertet, Brachflächen neu genutzt und es kann dringend benötigter Wohnraum entstehen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus. Davon profitieren ganz besonders auch das regionale Baugewerbe und das Handwerk.“

Nachhaltige Entwicklung des historischen Zentrums

Die Gesamtanlage „Altstadt Ellwangen (Jagst)“ steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Das Sanierungsgebiet „Ellwangen-Mitte 2022“ liegt in diesem historischen Altstadtbereich. Es wurde 2014 in das Städtebauförderprogramm aufgenommen. Dank der Fördermittel konnte die Stadt hier zahlreiche private Sanierungsvorhaben bezuschussen und damit das gesamte historische Stadtbild erhalten und aufwerten. Insgesamt wurden 137 Wohnungen modernisiert. Unter anderem wurde das Kapitularhaus (ehemalige Polizeiwache) am Marktplatz umfassend saniert. „Es ist eine großartige Leistung, dass die historischen Gebäude in der Altstadt auch künftig bewohnt werden“, so die Ministerin.

Ort der Begegnung für Jung und Alt

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme wurden viele Straßen und Freiflächen neugestaltet und sicherer gemacht. Das steigert die Aufenthaltsqualität im Zentrum und in den grünen Randbereichen. Auch die Gastronomie geht gestärkt aus der Sanierung hervor.

Ministerin Nicole Razavi sagte: „Das Zusammenspiel der Sanierungsmaßnahmen wertet die Stadtmitte von Ellwangen für Bewohner und Besucher gleichermaßen auf. Ich freue mich, dass unsere Städtebaufördermittel hier viel Gutes bewirken konnten.“

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Von links: Thomas Welz (Fachbereichsleiter Liegenschaften und Geoinformation, Stadt Lörrach), Dieter Heß (Referatsleiter Vermessungs- und Geoinformationstechnologie, Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg), Marion Dammann (Landrätin Landkreis Lörrach), Esther Keller (Regierungsrätin und Vorsteherin Bau- und Verkehrsdepartment Basel-Stadt), Jörg Lutz (Oberbürgermeister Stadt Lörrach), Marco Muchenberger (Bürgermeister Gemeinde Inzlingen), Nikolai Iwangoff Brodmann (Gemeindepräsident Gemeinde Bettingen), Markus Scherrer (Kantonsgeometer Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt), Carolin Wenk (LRA Lörrach Fachbereich Vermessung & Geoinformation), Alain Wicht (Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Beauftragter für die Landesgrenze in der Schweiz)
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