Wiedervermietung

Wiedervermietungsprämie 2022 gut nachgefragt: 184 leerstehende Wohnungen wieder vermietet

Schlüssel mit Hausminiatur-Anhänger an einer neuen Wohnungstür

Wiedervermietungsprämie 2022 gut nachgefragt: 184 leerstehende Wohnungen wieder vermietet

Ministerin Nicole Razavi: „Auch mit kleinen Beträgen lässt sich etwas bewirken – jede Wohnung zählt!“

Dank der Wiedervermietungsprämie des Landes sind im vergangenen Jahr 184 zuvor lange leerstehende Wohnungen in 51 Städten und Gemeinden wiedervermietet worden. Dabei wurden insgesamt rund 222.000 Euro an Prämien an die Kommunen ausbezahlt. Die meisten Wiedervermietungen gab es in Schwäbisch Gmünd (28 Wohnungen), Sindelfingen (15), Tuttlingen (12) und Weinstadt (11). Seit dem Start der Prämie im Juli 2020 konnten damit insgesamt 256 Wohnungen (01.07.2020 bis 31.12.2021: 72 Wohnungen) für den Wohnungsmarkt zurückgewonnen werden.

Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, sagte: „Ich freue mich über jede leerstehende Wohnung, in die neues Leben einzieht. Die Zahlen zeigen: Die Wiedervermietungsprämie ist ein voller Erfolg. Im Schnitt wurde dank unserer Prämie alle zwei Tage eine leerstehende Wohnung wiedervermietet. Dies sind gute und wichtige Schritte auf unserem Weg, die schlummernden Reserven im Bestand zu aktivieren. Denn jede Wohnung zählt.“

Im Juli 2020 hat die Landesregierung die sogenannte Wiedervermietungsprämie eingeführt. Diese Maßnahme belohnt Kommunen, die mithelfen, länger leerstehende Wohnungen wieder zu vermieten. Das Land bezahlt dabei pro reaktivierter Wohnung zwei Netto-Monatskaltmieten (maximal 2.000 Euro), wenn eine Wohnung wiedervermietet wird, die zuvor mindestens sechs Monate leer stand.

„Bei der Wiedervermietungsprämie handelt es sich ganz bewusst um keine große Summe, um Missbrauch zu vermeiden. Die Prämie soll vor allem Bewusstsein für das Problem schaffen und ist nicht selten der letzte Anstoß, um eine leerstehende Wohnung wieder zu vermieten. Die Zahlen belegen, dass sich auch mit kleinen Beiträgen etwas bewirken lässt“, sagte die Ministerin.

Jahresbilanz 2022 Wiedervermietungsprämie

Sortiert nach Landkreisen:

Alb-Donau-Kreis

  • Rammingen: 1 Antrag, 1.114,00 €
  • Langenau: 1 Antrag, 860,00 €
  • Weidenstetten: 5 Anträge, 6.500,00 €
  • Schelklingen: 1 Antrag, 1.500,00 €

Baden-Baden

  • Baden-Baden: 2 Anträge, 2.800,00 Euro

Böblingen

  • Altdorf: 2 Anträge, 2.010,00 €
  • Holzgerlingen: 2 Anträge, 2.550,00 €
  • Jettingen: 3 Anträge, 3.657,50 €
  • Sindelfingen: 15 Anträge, 25.360,00 €
  • Steinenbronn: 1 Antrag, 1.600,00 €
  • Waldenbuch: 1 Antrag, 700,00 €

Bodenseekreis

  • Markdorf: 1 Antrag, 1.860,00 €

Breisgau-Hochschwarzwald

  • Bad Krozingen: 1 Antrag, 1.270,00 €
  • Merzhausen: 1 Antrag, 1.500,00 €

Emmendingen

  • Endingen am Kaiserstuhl: 2 Anträge, 3.224,00 €
  • Kenzingen: 1 Antrag, 600,00 €

Esslingen

  • Altbach: 6 Anträge, 6.330,00 €
  • Filderstadt: 1 Antrag, 2.000,00 €
  • Plochingen: 1 Antrag, 2.000,00 €

Göppingen

  • Göppingen: 1 Antrag, 655,64 €
  • Salach: 2 Anträge, 2.860,00 €

Heilbronn

  • Löwenstein: 1 Antrag, 1.900,00 €
  • Neuenstadt am Kocher: 4 Anträge, 5.020,00 €

Hohenlohekreis

  • Krautheim: 1 Antrag, 600,00 €

Karlsruhe

  • Graben-Neudorf: 1 Antrag, 2.000,00 €
  • Stutensee: 6 Anträge, 8.600,00 €

Lörrach

  • Schopfheim: 2 Anträge, 2.190,00 €

Ludwigsburg

  • Besigheim: 3 Anträge, 3.940,00 €
  • Asperg: 1 Antrag, 1.494,00 €

Ortenaukreis

  • Achern: 9 Anträge, 8.190,00 €
  • Lahr/Schwarzwald: 3 Anträge, 3.920,00 €
  • Oberkirch: 2 Anträge, 1.340,00 €
  • Neuried: 2 Anträge, 1.552,00 €

Ostalbkreis

  • Schwäbisch Gmünd: 28 Anträge, 28.814,00 €

Rems-Murr-Kreis

  • Remshalden: 5 Anträge, 7.280,00 €
  • Urbach: 3 Anträge, 4.900,00 €
  • Weinstadt: 11 Anträge, 12.530,00 €

Reutlingen

  • Reutlingen: 1 Antrag, 700,00 €

Rhein-Neckar-Kreis

  • Schönau: 4 Anträge, 4.200,00 €
  • Dielheim: 4 Anträge, 5.460,00 €

Rottweil

  • Deißlingen: 1 Antrag, 1.400,00 €
  • Schramberg: 1 Antrag, 960,00 €

Schwäbisch Hall

  • Obersontheim: 2 Anträge, 2.660,00 €
  • Schrozberg: 2 Anträge, 1.220,00 €

Schwarzwald-Baar-Kreis

  • Villingen-Schwenningen: 1 Antrag, 2.000,00 €

Tübingen

  • Gomaringen: 1 Antrag, 840,00 €

Tuttlingen

  • Tuttlingen: 12 Anträge, 15.504,00 €

Ulm

  • Ulm: 7 Anträge, 7.998,00 €

Waldshut

  • Grafenhausen: 5 Anträge, 3.709,60 €
  • Ühlingen-Birkendorf: 9 Anträge, 8.500,00 €

Zollernalbkreis

  • Albstadt: 1 Antrag, 1.700,00 €

Summe:

  • 51 Kommunen, 184 Anträge, 222.072,74 €

 

Porträt von Ministerin Nicole Razavi

Nicole Razavi

Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen

Zur Biografie

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Gruppenfoto zur 142. Bauministerkonferenz in Baden-Baden. Erste Reihe v.l.: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg, Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und Karen Pein, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Zweite Reihe v.l.: Christian Bernreiter, Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Susanna Karawanskij, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft des Freistaats Thüringen, Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, und Felix Edlich, Abteilungsleiter im Ministerium für Finanzen Rheinland-Pfalz. Dritte Reihe v.l.: Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin, Uwe Schüler, Staatssekretär Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Jens Deutschendorf, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen des Landes Hessen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes, Thomas Schmidt, Staatsminister für Regionalentwicklung Sachsen.
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