Städtebauförderung

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Im Mahler" in Ispringen erfolgreich abgeschlossen

Saniertes Wohngebiet Im Mahler in der Gemeinde Ispringen

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Im Mahler“ in Ispringen mit Fördermitteln des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen erfolgreich abgeschlossen

Ministerin Nicole Razavi MdL: „Mit Hilfe der Städtebauförderung wurden zahlreiche Wohnungen energetisch modernisiert und die Wohnqualität am Rand der Ortsmitte in Ispringen verbessert.“

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Im Mahler“ in Ispringen (Enzkreis) wurde erfolgreich abgeschlossen. Mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro Landesfinanzhilfen hat das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen die Sanierung gefördert. „In Ispringen ist beispielhaft zu sehen, wie es mit Hilfe der Städtebauförderung gelingen kann, ein Wohngebiet am Rand der Ortsmitte lebendig zu gestalten, Wohnraum zu sichern und die Wohnqualität zu verbessern“, erklärte Ministerin Nicole Razavi MdL anlässlich des Abschlusses der Sanierung.

Die Städtebauförderung ist ein lernendes Programm, so dass mit den Fördermitteln flexibel auf immer wieder neue Herausforderungen reagiert werden kann. „Wir unterstützen damit die Kommunen dabei, Quartiere aufzuwerten, Brachflächen neu zu nutzen, Wohnraum zu schaffen und Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung umzusetzen. Zudem löst jeder Fördereuro bis zu acht weitere Euro an Folgeinvestitionen aus, was für Beschäftigungsimpulse im regionalen Baugewerbe und Handwerk sorgt“, so die Ministerin.

Das Sanierungsgebiet in Ispringen ist geprägt von der für die 1960er Jahre typischen Bebauung durch Punkt- und Zeilenhäuser und durch Treppenanlagen. Die Gebäude wiesen erhebliche Mängel auf, die Straße „Im Mahler“ hatte wenig Aufenthaltsqualität, und das Wohngebiet war nur über einen Fußweg an die angrenzenden Wohnquartiere angeschlossen.

Der Schwerpunkt der Sanierung lag darin, 32 private Gebäude und die beiden quartiersprägenden Punkthochhäuser ganzheitlich und energetisch zu sanieren. Insgesamt 126 Wohnungen konnten so modernisiert werden. Dabei wurde Wert daraufgelegt, den Charakter der Wohnarchitektur der 1960er Jahre zu erhalten.

Auch durch Gestaltungsmaßnahmen im privaten und öffentlichen Bereich wurde das Gebiet als Wohnquartier erheblich aufgewertet. Dazu trug vor allem bei, dass durch die Erschließung der Straße „Im Mahler“ ein weiterer Quartierszugang geschaffen und das Gebiet dadurch an die anderen Wohngebiete in Ispringen angeschlossen wurde.

„Das hohe Engagement privater Eigentümer im Rahmen der Sanierung war außergewöhnlich. Dafür möchte ich allen Beteiligten danken“, so die Ministerin abschließend.

Porträt von Ministerin Nicole Razavi

Nicole Razavi

Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen

Zur Biografie

Weitere Meldungen

Ministerin Nicole Razavi MdL spricht im Bundesrat
  • Bundesrat

Flexiblere Vorschriften zur Geruchs- und Lärmbelästigung

Zwei junge Frauen sitzen mit Umzugskartons und Smartphone auf einem Bett im Wohnheim
  • Junges Wohnen

Land startet Förderaufruf „Modernisierung Junges Wohnen“

St. Peter im Schwarzwald
  • Ländlicher Raum

Studie zur Resilienz der ländlichen Räume

Neugestalteter Stadtpark am Wuhrloch in Neuenburg am Rhein
  • Städtebau

Städtebaumaßnahmen in Neuenburg am Rhein erfolgreich abgeschlossen

Screenshot LEP-Portal
  • Landesentwicklungsplan

Neuer LEP, neues Portal zum Mitwirken

Bauministerin Nicole Razavi (links) bei der Jahreveranstaltung des Strategiedialogs 2023
  • Strategiedialog

Zwölf Projekte aus dem Strategiedialog erhalten die Chance auf Förderung

Wengenviertel in Ulm
  • Städtebau

Rund 235 Millionen Euro für den Städtebau

Wernerhof in der Meersburger Straße
  • Denkmalförderung

5,1 Millionen Euro für 51 Kulturdenkmale

Innenentwicklung
  • Flächenmanagement

Land entwickelt Programm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ weiter

Blick auf das Sternen-Areal in Östringen
  • Städtebau

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

NIS-Maßnahme Stadtstrand in Leinfelden-Echterdingen
  • Städtebau

Nichtinvestive Städtebauförderung (NIS) 2024 startet

Ministerin Nicole Razavi mit den neuen Regierungsbaumeisterinnen und Regierungsbaumeistern des Prüfungsjahrgangs 2024
  • Baureferendariat

Das sind die neuen Regierungsbaumeisterinnen und -baumeister

Stadtgarten in Gerabronn
  • Städtebau

Stadtmitte in Gerabronn erfolgreich erneuert

Modernisierung des Hallenbads in Süßen
  • Sportstätten

5,98 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten

Zisterzienserkloster Maulbronn
  • Welterbe

Land fördert Welterbestätten mit 1,4 Millionen Euro pro Jahr

Aushubarbeiten für den Umbau der Klosterkirche Pfullingen
  • Städtebau

Mehr SIQ-Fördermittel für neun Kommunen

NBBW Planungswerkzeug
  • N!BBW

Termine der N!BBW-Workshops 2024

Ehemalige Tonofenfabrik in Lahr
  • Städtebauförderung

„Nördliche Altstadt“ in Lahr erfolgreich saniert

Jurysitzung des Staatspreises Baukultur 2024
  • Baukultur

27 Projekte für den Staatspreis Baukultur nominiert

Zwei junge Frauen sitzen mit Umzugskartons und Smartphone auf einem Bett im Wohnheim
  • Junges Wohnen

Mehr bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende

Antrag auf Wohngeld mit einem Kugelschreiber und einem Schlüssel
  • Wohngeld

Mehr Unterstützung bei den Wohnkosten

Ehemalige Gaststätte Lamm im Ortskern von Bissingen
  • Städtebauförderung

Erfolgreiche Ortskernsanierung in Bissingen

Wohnblöcke im Rohbau
  • Wohnraumförderung

2.600 neue Sozialwohnungen im Land

Bauministerin Nicole Razavi
  • Interview

Ministerin Razavi: „Jede Kommune soll sich positiv entwickeln können“

Eine Person reicht einer anderen Person einen Schlüssel mit hausförmigem Anhänger, Nahaufnahme der Hände
  • Wiedervermietung

Wiedervermietungsprämie weiterhin gut nachgefragt