Geodaten

Neue Wanderkarte „Ellwangen“ vorgestellt

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Burgruine Reußenstein an der Schwäbischen Alb

Ministerin Nicole Razavi MdL: „Erkunden Sie mit einer amtlichen Wanderkarte das Wanderparadies Baden-Württemberg!“

Gemeinsam mit dem Schwäbischen Albverein hat die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, am Montag (16. August) die neue Wanderkarte „Ellwangen“ vorgestellt. Erstellt wurde die Karte vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung, dessen Arbeit Ministerin Razavi in dem Zusammenhang würdigte: „Die flächendeckende Bereitstellung von Wanderkarten ist im Rahmen des Infrastrukturauftrags ein wichtiger Beitrag zur Landesentwicklung – sowohl für touristische Hotspots als auch für noch unentdeckte Regionen abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten, deren Vielfalt das Land in der Fläche bereichern“, sagte sie bei der Präsentation der neuen Karte am Wanderheim des Schwäbischen Albvereins in Abtsgmünd.

„Wandern macht glücklich und hält fit. Es ist gleichermaßen Naturerlebnis und Sport. Entspannt oder spannend, geplant oder spontan – mit unseren topaktuellen und verlässlichen Karten ist alles möglich“, so Präsident Robert Jakob vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung. „Die Qualität der Karten ist auch der seit Jahrzehnten bewährten Zusammenarbeit zwischen dem Landesamt und dem Schwäbischen Albverein zu verdanken.“

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) erfasst mit modernster Technik die Erscheinungsformen der Landschaft nach Gestalt und Nutzung. Dies bildet in zahlreichen hochwertigen Daten- und Kartenprodukten eine elementare Grundlage für vielfältige Anwendungen in Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und auch für die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs.

Dabei arbeitet das Landesamt mit vielen Akteuren zusammen. Über 700 ehrenamtliche Wegewarte des Schwäbischen Albvereins pflegen beispielsweise das rund 19.000 km umfassende Wegenetz im Vereinsgebiet und geben Veränderungen an das LGL weiter. „Dank des Engagements der Wegewarte und der vielen anderen Ehrenamtlichen des Schwäbischen Albvereins, die sich etwa um den Betrieb von Wanderheimen und Aussichtstürmen kümmern, finden Wanderer eine attraktive und sichere Wanderinfrastruktur vor.“ erläuterte Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Schwäbischen Albvereins.

Mit der neuesten Wanderkarte „Ellwangen“ in handlichem Design kann die Gegend zwischen Ellwangen und Aalen erwandert werden. Auf der Wanderkarte findet sich zum Beispiel der als „Albsteig“ bekannte Schwäbische Alb-Nordrand- Weg (HW1) des Schwäbischen Albvereins - einer der beliebtesten Wanderwege Deutschlands. Ob Fernwanderweg oder wahrhaft historisch entlang des Obergermanisch-Rätischen Limes - die unterschiedlichen Landschaftsräume versprechen vielseitige und abwechslungsreiche Wandererlebnisse im Ostalbkreis in frischer Luft.

„Mit der Zusammenarbeit zwischen Landesverwaltung in Baden-Württemberg und dem Schwäbischem Albverein wollen wir auch das ehrenamtliche Engagement zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts stärken und würdigen“, betont Ministerin Nicole Razavi MdL bei Ihrer Ansprache und dankte den Vertretern vor Ort für Ihre Arbeit.

Hintergrundinformationen

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) arbeitet seit Jahrzehnten mit den Wandervereinen zusammen und gibt Freizeit-, Wander- und Sonderkarten in verschiedenen Maßstäben heraus. Für die amtlichen Wanderkarten wurde ein neues Konzept gemeinsam mit den Kooperationspartnern erarbeitet. Seit 2019 werden nach und nach die Wanderkarten der neuen Wanderkartenserie im Maßstab 1:25 000 veröffentlicht, welche die bestehenden Wanderkarten im Maßstab 1:35 000 sukzessive ablösen. Insgesamt wird es 72 Kartenblätter der neuen Wanderkartenserie geben, die dann die Landesfläche Baden-Württembergs komplett abdecken – dies ist bis 2023 geplant. Die Karte „Ellwangen“ ist die 47. der Serie. Zwei Drittel der Kartenblätter sind also bereits herausgegeben. Für Karten in besonders interessanten Gebieten (z. B. Feldberg, Titisee-Neustadt, Stuttgart) ist bereits eine 2. Auflage geplant.

Erhältlich sind die Karten beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung in Stuttgart, Büchsenstraße 54, oder in Karlsruhe, Kriegsstraße 103, im Stuttgarter Lädle des Schwäbischen Albvereins, Hospitalstraße 21b,  oder online unter www.lgl-bw.de und unter https://albverein-shop.de sowie im Buchhandel.

Weitere Meldungen

NBBW Planungswerkzeug
N!BBW

Termine der N!BBW-Workshops 2026

Junge Menschen vor der Staatsgalerie
Städtebauförderung

Nichtinvestive Städtebauförderung 2026 startet

Grünstreifen neben Parkplätzen
Flächenmanagement

Neue Prämien: Entsiegelung von Flächen und Flächenmanager

Baustelle, Blick von unten an einem roten Kran hoch
Wohnraumoffensive

Bau-Turbo: Land unterstützt die Kommunen

Kirche und Häuser aus Bauklötzen
Innovationspreis

Wie Kirchen Wohnraum schaffen: Preis für zehn Projekte

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
SAPOS

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Ministerin Nicole Razavi MdL mit Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, am Rande des Plenums
Baurecht

Ministerin Razavi: „Ein Gesetz für die Landesverteidigung“

Ministerin Nicole Razavi MdL
Bauberufsrecht

„Mit dieser Novelle verbessern wir das Architekten- und Ingenieurrecht.“

Bad Herrenberg
Städtebau

270,63 Millionen Euro für 319 Städtebaumaßnahmen

Von links: Michael Schopp (LGL), Amtschef des MLW Dr. Christian Schneider, LGL-Präsident Dieter Ziesel, Martina Ott (LGL) und Stephan Bludovsky (LGL) stellen die App "BW mobil" auf der CMT vor.
Geodaten

Mit amtlichen Karten mobil unterwegs: Neue App „BW mobil“ auf der CMT vorgestellt

Zimmermann auf Dach
Baurecht

Bauen mit Holz wird erleichtert

Sonnenstube in Sexau
Städtebauförderung

Städtebaumaßnahme „Ortskern“ in Sexau erfolgreich abgeschlossen

Bauarbeiter kontrolliert Mauerwerk mit Wasserwaage
Strategiedialog

Clever Bauen BW: Land sucht und fördert Modellprojekte

Stahlträger
Wiederverwendung

Land fördert die Wiederverwendung von Bauteilen