Geodaten

Neue amtliche Wanderkarte „Pforzheim – Oberes Enztal – Bad Wildbad“ vorgestellt

Bildunterschrift: Von links: Dr. Peter Schäfer (Dezernent Landratsamt Calw), Thomas Blenke MdL, Andrea Lindlohr MdL (Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen), Dieter Ziesel (Präsident LGL), Meinrad Joos (Präsident Schwarzwaldverein e.V.), Markus Wendel (Bürgermeister Bad Teinach -Zavelstein)

Die Staatsekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, Andrea Lindlohr MdL, hat am Montag (19. Juni) in Bad Teinach-Zavelstein die neue amtliche Wanderkarte „Pforzheim – Oberes Enztal – Bad Wildbad“ präsentiert.

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) hat die Wanderkarte gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein herausgegeben. „Mit der neuen Karte des Landes kann rund um Pforzheim der Schwarzwald erwandert werden. Die klassische Wanderkarte oder die Wander-App des LGL sind dabei nützliche Begleiter. Ob digital oder gedruckt: Die Grundlage für die aktuellen und zuverlässigen Wanderkarten bilden stets die präzisen Geodaten des Landes“, sagte Staatssekretärin Andrea Lindlohr MdL.

Dieter Ziesel, Präsident des LGL, sagte in seinem Grußwort: „Ein tolles Ergebnis – ich freue mich sehr für alle Wanderer, dass wir das Gebiet des Schwarzwaldvereins nun vollständig mit den neuen Wanderkarten abgedeckt haben“. Ein Erfolg, den jeder Wanderer selbst erleben und erkunden kann: Auf bekannten Wegen des Schwarzwaldvereins, wie beispielsweise dem Mittelweg, kann man in Pforzheim die Wanderung beginnen und in Waldshut am Rhein enden – alles mit den Wanderkarten des LGL.

Die Klassiker: Mittelweg – Ostweg – Westweg

Die Etappen der Karte Pforzheim (W226) führen über die Höhen zwischen Enz- und Nagoldtal durch weite Wälder und erschließen im Mittleren Schwarzwald die bäuerliche Kulturlandschaft. Auf dem Ostweg wechseln sich Täler, Höhen und offene Landschaft entlang des Nagoldtals ab und führen bis zur Schwäbischen Alb. Der Klassiker unter den Fernwegen ist der Westweg, der älteste Höhenweg im Schwarzwald. Ab Pforzheim ersteigt er die Höhen zwischen Enz und Murg, verläuft durch das Murgtal und führt über die Grindenflächen des Nordschwarzwaldes bis hinunter ins Kinzigtal.

Quellen und Flüsse rund um Bad Teinach erkunden

Neben altbekannten und etablierten Wanderwegen sind in der neuen Karte auch die Qualitätswege „Doinich Ursprung/Neuweiler“ und „Doinich Ursprung/Neubulach“ abgebildet. Namensgeberin ist die „Doinich“, wie das kleine Flüsschen Teinach hier genannt wird. Vom Deutschen Wanderverband wurde ihnen das Label „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ verliehen. Ein weiterer Höhepunkt in der Karte ist der Premiumweg und Genießerpfad „Der Teinacher“, benannt nach dem Flüsschen Teinach und dem bekannten Mineralwasser. Er verläuft ab Bad Teinach durch das liebliche Teinachtal, durch die Wolfsschlucht bis hinauf zum Luftkurort Zavelstein mit seiner beindruckenden Burg.

Kooperation mit dem Schwarzwaldverein

In Zusammenarbeit mit den großen Wandervereinen in Baden-Württemberg (Schwarzwaldverein, Schwäbischer Albverein, Odenwaldklub) gibt das LGL neue Wanderkarten im Maßstab 1:25.000 heraus, die deutlich mehr Details und Informationen bieten als die bisherigen Karten und ein handliches Format für die Hosentasche haben. Dieses Jahr sollen die noch ausstehenden Karten im neuen Maßstab veröffentlicht werden – dann kann Baden-Württemberg mit den neuen Karten flächendeckend erwandert werden.

„Die Qualität der Wanderkarten für den Schwarzwald ist extrem hoch. Die Inhalte der Karte, das Kartenbild und v.a. die gute Sichtbarkeit von Wanderwegen und Wegweiserstandorten suchen ihresgleichen. Hier zahlt sich die jahrelange gute Kooperation zwischen LGL und Schwarzwaldverein aus“, hob der Präsident des Schwarzwaldvereins Meinrad Joos hervor.

Amtliche Kartengrundlagen, aktuelle Geoinformationen und ein ständiger Informationsaustausch mit den Wandervereinen machen es möglich, dass auch diese neue Wanderkarte topaktuell und genau ist. Touristische Informationen wie zum Beispiel Aussichtspunkte, Schutzhütten, Grillplätze, Sehenswürdigkeiten und Wanderheime sind in dieser Kartenserie ebenso enthalten wie Bahnhöfe, Haltepunkte und Bushaltestellen.

„Die Zusammenarbeit der Landesverwaltung mit den Wandervereinen hat eine lange Tradition in Baden-Württemberg. Dank ihrer Unterstützung können Karten in dieser Qualität erzeugt werden und den Wanderfreundinnen und -freunden im Land tolle Erlebnisse ermöglichen“, sagte Staatssekretärin Lindlohr.

Hintergrund

Das LGL erfasst die Erscheinungsformen der Landschaft Baden-Württembergs laufend mit modernster Vermessungstechnik in höchster Präzision. Auf Grundlage dieser Daten entstehen eine Reihe von Daten- und Kartenprodukten, aus denen das Landesamt im Rahmen seines Infrastrukturauftrags flächendeckend für ganz Baden-Württemberg Freizeit-, Wander- und Sonderkarten in verschiedenen Maßstäben herausgibt. Dabei arbeitet das LGL seit Jahrzehnten auch mit den Wandervereinen im Land zusammen. Darüber hinaus werden die Daten zudem mit der App „BW-Map mobile“ auch digital angeboten.

Die Karten sind beim LGL in Stuttgart, Büchsenstraße 54 oder in Karlsruhe, Kriegsstraße 103, online unter www.lgl-bw.de sowie im Buchhandel erhältlich.

Wanderkarte „Pforzheim“ (W226), ISBN: 978-3-86398-452-6, 8,50 Euro

Weitere Informationen

www.lgl-bw.de

Porträt von Ministerin Nicole Razavi

Nicole Razavi

Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen

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Gruppenfoto zur 142. Bauministerkonferenz in Baden-Baden. Erste Reihe v.l.: Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg, Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und Karen Pein, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Zweite Reihe v.l.: Christian Bernreiter, Staatsminister im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Susanna Karawanskij, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft des Freistaats Thüringen, Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, und Felix Edlich, Abteilungsleiter im Ministerium für Finanzen Rheinland-Pfalz. Dritte Reihe v.l.: Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Landes Berlin, Uwe Schüler, Staatssekretär Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, Jens Deutschendorf, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen des Landes Hessen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes, Thomas Schmidt, Staatsminister für Regionalentwicklung Sachsen.
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