Geodaten

Staatssekretärin Lindlohr stellt neue amtliche Wanderkarte „Offenburg“ vor

Gruppenfoto bei der Präsentation der Wanderkarte Offenburg. Von links: Dieter Heß (Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen), Dieter Ziesel (Stellvetretender Präsident Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Meinrad Joos (Präsident Schwarzwaldverein e. V.), Ansgar Jäger (Landratsamt Ortenaukreis), Markus Vollmer (Bürgermeister Gemeinde Ortenberg), Staatssekretärin Andrea Lindlohr MdL, Volker Schebesta  MdL (CDU), Thomas Marwein MdL (Grüne)
Von links: Dieter Heß (Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen), Dieter Ziesel (Stellvetretender Präsident Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Meinrad Joos (Präsident Schwarzwaldverein e. V.), Ansgar Jäger (Landratsamt Ortenaukreis), Markus Vollmer (Bürgermeister Gemeinde Ortenberg), Staatssekretärin Andrea Lindlohr MdL, Volker Schebesta MdL (CDU), Thomas Marwein MdL (Grüne)

Neue amtliche Wanderkarte „Offenburg“ in Kooperation von Land und Schwarzwaldverein vorgestellt

Staatssekretärin Andrea Lindlohr MdL: „Erkunden Sie die Vielfalt Baden-Württembergs im ganzen Land mit den amtlichen Wanderkarten.“

Mit Blick auf das Kinzigtal und die Rheinebene hat die Staatssekretärin für Landesentwicklung und Wohnen, Andrea Lindlohr MdL, am Mittwoch (22. August) die neue Wanderkarte „Offenburg“ am Weingut Schloss Ortenberg gemeinsam mit dem Schwarzwaldverein vorgestellt.

Erstellt wurde die Karte vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein. „Raus in die Natur, das ist ein großes Bedürfnis für viele Bürgerinnen und Bürger. Die Corona-Pandemie hat dem Wandern einen neuen Auftrieb gegeben. Die klassische Wanderkarte oder die Wander-App des LGL gehören dabei zur Standardausrüstung“, so Staatssekretärin Lindlohr.

Reben, Rheinebene und Wälder erkunden mit der neuen Wanderkarte

Die neueste Wanderkarte „Offenburg“ im besonders handlichen Design ist zugleich die offizielle Karte des Schwarzwaldvereins. Sie zeigt den Bürgerinnen und Bürgern, wie sie die vielfältige Landschaft der Ortenau und des angrenzenden Elsasses mit Reben, Rheinebene, Seen und Wäldern zum Beispiel auf den Rundwegen „Bacchus“ oder auf dem „Schutterwälder Sagenrundweg“ genießen können. Der „Waldbrief-Rundweg“ führt durch das anmutige Hanauerland mit seinen bekannten Fachwerkdörfern zur deutsch-französischen Grenze nach Rheinau.

„Ob auf Weinpfaden durch die Rebenlandschaft, hinauf zu dicht bewaldeten Bergen oder durch schöne Fachwerkstädtchen bis nach Straßburg – mit dieser Karte finden Sie immer den richtigen Weg“, sagt der stellvertretende Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Dieter Ziesel bei der Vorstellung der neuen Wanderkarte.

Zusammenarbeit mit dem Schwarzwaldverein

Die Grundlage für verlässliche Wanderkarten sind qualitativ hochwertige Daten. Dafür arbeitet das LGL im Schwarzwald eng mit dem Schwarzwaldverein zusammen: Die Daten der Wanderwege im Schwarzwald steuert der Schwarzwaldverein seit vielen Jahren zur Kartenproduktion bei. „Viele hundert Wegewarte und Helfer der Ortsvereine sorgen dafür, dass die Wanderwege zuverlässig markiert sind - ein Engagement, dass nicht nur Hammer und Leiter erfordert, sondern zunehmend auch digitale Kompetenzen in der digitalen Wegeverwaltung des Schwarzwaldvereins in Freiburg“, erläutert Meinrad Joos, Präsident des Schwarzwaldvereins beim Vor-Ort-Termin.

„Die Zusammenarbeit der Landesverwaltung und des Schwarzwaldvereins hat eine lange Tradition in Baden-Württemberg, um die uns andere Bundesländer beneiden.“ sagt Staatssekretärin Andrea Lindlohr bei Ihrer Ansprache und dankte den Vertretern vor Ort für Ihre Arbeit. „Diese Kooperation wollen wir in digitalen Zeiten weiter ausbauen, um das ehrenamtliche Engagement zu stärken, die Heimatverbundenheit zu fördern und das Bewusstsein für die erhaltenswerte Schönheit der Natur zu schärfen“, sagte Lindlohr.

Daten des LGL bilden elementare Grundlage – nicht nur für Wanderkarten

Das LGL erfasst die Erscheinungsformen der Landschaft Baden-Württembergs laufend mit modernster Vermessungstechnik in höchster Präzision. Mit dem dabei entstehenden Datenschatz werden eine Reihe von Daten- und Kartenprodukten für ein Baden-Württemberg in 3 Dimensionen hergestellt. „Die hochwertigen analogen und digitalen Produkte des Landesamts sind Grundlage für vielfältige Anwendungen in Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. In Form von Wander- und Radwanderkarten werden sie von den Bürgerinnen und Bürgern noch immer geschätzt“, so die Staatssekretärin bei der Präsentation der Wanderkarte.

Das Landesamt gibt im Rahmen seines Infrastrukturauftrags flächendeckend für ganz Baden-Württemberg Wanderkarten heraus. Die Daten werden zudem mit der App „BW-Map mobile“ auch digital angeboten.

Hintergrundinformationen

Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) arbeitet seit Jahrzehnten mit den Wandervereinen zusammen und gibt Freizeit-, Wander- und Sonderkarten in verschiedenen Maßstäben heraus. Derzeit wird eine neue, einheitliche Wanderkartenserie im Maßstab 1:25.000 erstellt, welche die bestehenden Wanderkarten im Maßstab 1:35.000 sukzessive ablösen wird.

Erhältlich sind die Karten beim LGL in Stuttgart, Büchsenstraße 54 oder in Karlsruhe, Kriegsstraße 103, online sowie im Buchhandel.

Schwarzwaldverein e. V.

Der Schwarzwaldverein e.V. mit Sitz in Freiburg verwaltet die Daten eines Wanderwegenetzes im Umfang von 24.000 km im westlichen Baden-Württemberg in einer aufwändigen GIS-Anwendung (Geo-informations-System). Zu mehr als 15.000 Kreuzungspunkten des Wegenetzes werden Ziele, Entfernungen und Informationen zur Infrastruktur verarbeitet. Der Schwarzwaldverein exportiert diese Wegedaten für die aktuellen Kartenproduktionen des LGL.

In mehr als 200 Ortsvereinen sorgen ehrenamtliche Wegewarte und zahlreiche Helfer für die Zuverlässigkeit der Markierung, sorgen für die Begehbarkeit der Wege und beheben einfache Schäden. Zum Programm der örtlichen Schwarzwaldvereine gehört auch ein umfangreiches Wanderangebot. Die Vereinsmitglieder engagieren sich auch im Naturschutz, der Heimat- und Brauchtumspflege sowie in der Jugend- und Familienarbeit.

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