Denkmalschutz

Rheinstrandbad Rappenwört - Kulturdenkmale gleich um die Ecke entdecken

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Das Rheinstrandbad Rappenwört in Karlsruhe

Reihe „Sonnige Aussichten, Wanderlust und Badespaß - Kultur-denkmale gleich um die Ecke entdecken“; Teil 3: Badespaß im Denkmal

Heute: Das Rheinstrandbad Rappenwört in Karlsruhe
 
Als Markstein der Architekturgeschichte der 1920er Jahre und als Zeugnis der 
damals fortschrittlichen Baupolitik in Karlsruhe steht das Rheinstrandbad Rappenwört heute unter Denkmalschutz. Die Stadt Karlsruhe hatte die Insel Rappenwört als Naherholungsgebiet erschlossen und legte 1928 für den Bau Rheinstrandbads ein künstliches sichelförmiges Badebecken an, das nur durch einen Grünstreifen vom Rhein getrennt wurde. 

„Das denkmalgeschützte Bad ist ein Paradebeispiel des Neuen Bauens in den 1920er Jahren. Seine Liegewiesen und Gymnastikhöfe entsprechen dem Trend dieser Zeit, sich nicht nur im Wasser, sondern auch an der frischen Luft zu bewegen und zu sonnen“, so Nicole Razavi MdL, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, zu deren Ressort der Denkmalschutz im Land zählt.

Die weitläufige Freibad- und Sportanlage mit zentralem Gaststättengebäude, seitlichen Umkleidebauten, Kiosken und Spielplätzen sowie dem Badebecken mit Sandstrand zählt noch heute zu den landschaftlich schönsten und größten Freibädern Deutschlands. Neben einem Wellen- und einem Springerbecken bie-tet ein Erlebnisbecken mit vielen Wasserattraktionen Spaß und Entspannung für Groß und Klein.

Die zugehörigen Gebäude des Rheinstrandbads sind symmetrisch angeordnet und zeigen die Formensprache des Neuen Bauens: Flachdächer, Fensterbänder und helle Putzflächen. In der Mitte steht das ein- bis zweigeschossige Gaststättengebäude. Es wird flankiert von zwei niedrigen Umkleidetrakten, die jeweils in einem großen Rechteck um ursprünglich offene Gymnastikhöfe angelegt sind.

Das denkmalgeschützte Strandbad Rappenwört belegt durch seine avantgardistische Architektursprache die in den 1920er Jahren erlangte Ernsthaftigkeit des Freibads als städtische Bauaufgabe.

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v.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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