Denkmalreise

Ministerin Schopper besucht keltisches Erbe und technische Denkmale

Vom frühkeltischen Grabgarten bis zur historischen Pumpspeicheranlage: Ministerin Theresa Schopper hat ihre Denkmalreise 2026 am 7. September im Regierungsbezirk Freiburg fortgesetzt.

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Ministerin Theresa Schopper

In Riegel am Kaiserstuhl und am Schluchsee standen grenzüberschreitende Forschung und der Erhalt technischer Denkmale im Mittelpunkt. Die Reise stimmt auf den Tag des offenen Denkmals am 13. September ein.

Am Montag, 7. September, besuchte Ministerin Schopper zwei Stationen im Regierungsbezirk Freiburg. Im Mittelpunkt standen Denkmale, die Menschen, Regionen und Ideen miteinander verbinden, und die starken Netzwerke, die helfen sie zu erhalten. Die Denkmalreise 2026 und der Tag des offenen Denkmals stehen in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

Ministerin Schopper: „Denkmale sind weit mehr als steinerne Zeugnisse vergangener Zeiten. Sie verbinden Menschen mit ihrer Heimat, Generationen miteinander und Erfahrungen aus der Vergangenheit mit den Herausforderungen der Zukunft.“

Riegel am Kaiserstuhl: Archäologie über Grenzen hinweg

Den dritten Tag ihrer Denkmalreise begann Ministerin Schopper in Riegel am Kaiserstuhl. Dort steht ein außergewöhnlicher frühkeltischer Grabgarten aus dem 4. bis 2. Jahrhundert vor Christus im Mittelpunkt einer archäologischen Ausgrabung. Das Grabmonument gehört zu den wenigen bekannten Anlagen dieser Art im Oberrheingebiet. Im Rahmen eines deutsch-französischen Projekts werden neue Erkenntnisse über die gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnisse der frühen Kelten gewonnen. Zugleich zeigt die Zusammenarbeit beider Länder, wie archäologisches Wissen heute über nationale Grenzen hinweg entsteht.

„Mich bewegt besonders, dass hier nicht nur Spuren der Vergangenheit freigelegt werden. Es entstehen zugleich neue Netzwerke: Zwischen Deutschland und Frankreich, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und zwischen den Menschen, die dieses gemeinsame Erbe für die Zukunft bewahren“, so Ministerin Schopper.

Schluchsee: Technisches Denkmal mit Zukunft

Die zweite und letzte Station an diesem Tag führte die Ministerin zur historischen Pumpspeicheranlage der Schluchseegruppe. Sie zählt bis heute zu den bedeutendsten Energieinfrastrukturen. Als eine der größten Pumpspeicheranlagen im Verbundnetz ist sie eine zentrale Stütze der Stromversorgung, weit über Baden-Württemberg hinaus. Die zwischen 1929 und 1953 entstandenen Kraftwerke dokumentieren eindrucksvoll die Architektur-, Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Elektrizitätsversorgung. Gleichzeitig zeigt das Ensemble, wie denkmalgeschützte technische Großanlagen behutsam modernisiert und auch unter veränderten Anforderungen erfolgreich weiterbetrieben werden können.

„Besonders bemerkenswert finde ich, wie ein solches technisches Denkmal nicht nur erhalten, sondern zugleich an die Anforderungen unserer Zeit angepasst werden kann. Gerade dabei zeigt sich, dass Denkmalschutz und Zukunftsfähigkeit zusammengehören“, betonte Ministerin Schopper.

Nacht und Tag des offenen Denkmals

Als Höhepunkt der Denkmalwoche findet der bundesweite Tag des offenen Denkmals 2026 am Sonntag, 13. September 2026, mit vielen Aktionen im ganzen Land statt. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Die landesweite Eröffnung startet mit der Nacht des offenen Denkmals. Diese wird – in Anwesenheit von Ministerin Schopper – in Rottweil gefeiert, und zwar am Samstag, 12. September, ab 17 Uhr im Kapuziner.

Weiterführende Informationen zur Nacht und zum Tag des offenen Denkmals gibt es unter www.denkmalpflege-bw.de und www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Denkmalreise 2026: vier Tage, viele Verbindungen

Im Rahmen der jährlichen Denkmalreise besucht die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Theresa Schopper dieses Jahr am 1. und 2. sowie 7. und 8. September ausgesuchte Kulturdenkmale im ganzen Land. Das gesamte Programm der Denkmalreise 2026 finden Sie hier.

Hinweis für die Redaktionen

Fotos der einzelnen Stationen stehen zeitnah nach den Terminen zum Download bereit unter https://mlw.baden-wuerttemberg.de/mediathek/

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen

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