Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat die Absolventinnen und Absolventen der Großen Staatsprüfung im höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst 2026 ausgezeichnet. Insgesamt fünf engagierte Referendarinnen und Referendare haben ihre Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss erfolgreich abgelegt. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Gerhard Grams, überreichte den frischgebackenen Fachkräften ihre Zeugnisse im Königsbau: „Sie können stolz auf Ihre Leistung sein. Ich wünsche Ihnen einen guten Start und viel Erfolg bei ihrer künftigen Tätigkeit.“
Der Vorbereitungsdienst für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst dauert insgesamt 22 Monate. Während dieser Zeit werden die Referendarinnen und Referendare in der Theorie und in der Praxis auf ihre vielfältigen Aufgaben vorbereitet. Die Ausbildung ist breit gefächert: Liegenschaftskataster, Flurneuordnung, Landesvermessung einschließlich Geodateninfrastruktur und Geoinformation, Grundstückswertermittlung, Bodenordnung sowie Verwaltung und Recht stehen auf dem Stundenplan. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Persönlichkeitsentwicklung gelegt, um die angehenden Führungskräfte bestmöglich auf ihre künftige Aufgabe vorzubereiten. Methodische und soziale Kompetenzen werden dabei herausgebildet und gestärkt.
Mit dem erfolgreichen Abschluss sind die Absolventinnen und Absolventen optimal vorbereitet, um die Herausforderungen in der Verwaltung zu meistern und aktiv an der Weiterentwicklung des Landes mitzuwirken.
Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) ist Ausbildungsbehörde für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst. Mehr Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des LGL unter www.lgl-bw.de.



