Sport

Fit bleiben mit dem Sportabzeichen: Ehrung für sportliche Seniorinnen und Senioren

Ein Leben lang sportlich aktiv: Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler geehrt, die 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal oder öfter abgelegt haben.

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Amtschef Daniel Hager-Mann (links) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal abgelegt haben. V.l.: Daniel Hager-Mann, Helmut Kunz, Gerd Hofheinz, Bernhard George, Hermann Fröscher, Hermann Bussmann, Marianne Aulich.
Amtschef Daniel Hager-Mann (rechts) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal abgelegt haben. V.l.: Robert Schuster, Adolf Schumacher, Manfred Rottenburger, Irmgard Popp, Hermann Weik, Daniel Hager-Mann.
Amtschef Daniel Hager-Mann (rechts) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 50. Mal abgelegt haben. V.l.: Eberhard Misch, Volker Meier, Rolf Ziegler, Heinz Schindler, Hans Klink, Erich Herz, Gisela Hentschel, Monika Dewald, Daniel Hager-Mann.
Amtschef Daniel Hager-Mann (rechts) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 55. und 60. Mal abgelegt haben. V.l.: Werner Linsenmaier, Karlheinz Hakenberg, Gisela Müller, Berth Hofschulte, Wolfgang Ding, Daniel Hager-Mann.
Amtschef Daniel Hager-Mann (rechts) ehrte am Freitag, 12. Juni 2026, im Kurhaus Hinterzarten Sportlerinnen und Sportler, die im Jahr 2025 das Deutsche Sportabzeichen zum 65. oder 70. Mal abgelegt haben. V.l.: Otmar Grossmann, Günter Woelk, Karl-Heinz Bartelt, Daniel Hager-Mann.

Der Ministerialdirektor und Amtschef des für den Sport zuständigen Ministeriums, Daniel Hager-Mann, führte die Ehrung durch. „Diese Sportlerinnen und Sportler sind der beste Beweis dafür, dass mit Eigenmotivation, Durchhaltevermögen und Konsequenz Fitness kein Alter kennt. Damit sind sie echte Vorbilder, nicht nur in sportlicher Hinsicht“, so Hager-Mann.

Die Ehrung zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens erfolgte für den Jahrgang 2025. Insgesamt haben 58 Sportlerinnen und Sportler aus Baden-Württemberg 50, 55, 60, 65 oder 70 Wiederholungen erreicht. 

Ältester Geehrter ist 91 Jahre alt 

Der älteste Geehrte ist Günter Woelk (91 Jahre) aus Waldshut-Tiengen, der das Sportabzeichen bereits zum 65. Mal absolviert hat. Zwei weitere Sportler sind ebenfalls in ihren Neunzigern: Hermann Bussmann (90 Jahre) aus Ebersbach und Heinz Schindler (90 Jahre) aus Mönchweiler wurden für jeweils 50 Wiederholungen geehrt. „Dass sie mit 90 und mehr Jahren sportlich noch so aktiv sind, das verdient höchsten Respekt. Sie zeigen uns eindrucksvoll, wie man mit regelmäßiger sportlicher Betätigung bis ins hohe Alter fit und beweglich bleiben kann. Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden“, so der Amtschef des Sportministeriums Hager-Mann.

Mit den meisten Wiederholungen können sich Karl-Heinz Bartelt (88 Jahre) aus Aspach und Otmar Grossmann (87 Jahre) aus Weisenbach rühmen: Sie haben das Sportabzeichen jeweils zum 70. Mal abgelegt. Für stolze 60 Wiederholungen wurden Gisela Müller (83 Jahre) aus Backnang, Werner Linsenmaier (82 Jahre) aus Uhingen und Karlheinz Hakenberg (80 Jahre) aus Rheinstetten geehrt. 55 Wiederholungen des Sportabzeichens schafften Berth Hofschulte (80 Jahre) aus Nehren und Wolfgang Ding (74 Jahre) aus Edingen-Neckarhausen. 

Soziale Kontakte und Motivation

Insgesamt erhielten 28 Seniorensportlerinnen und -sportler im Kurhaus Hinterzarten eine Auszeichnung – davon 20 für 50 Wiederholungen, zwei für 55 Wiederholungen, drei für 60 Wiederholungen, einer für 65 Wiederholungen und zwei für 70 Wiederholungen. Die Ehrengabe in Form einer Trinkflasche im Landes-Design überreichte Ministerialdirektor Hager-Mann.

Für die Sportverbände hielt Ottmar Heiler, Präsidiumsmitglied des Badischen Sportbundes Freiburg e.V., ein Grußwort: „Das Sportabzeichen bietet in den drei Leistungsstufen Bronze, Silber und Gold einen wichtigen Gradmesser für die eigene Fitness. Durch die Vielseitigkeit bei den bewährten Übungen aus verschiedenen Sportarten werden die Fähigkeiten Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination in allen Altersabschnitten erfasst. Die Schwimmfertigkeit ist weiterhin Grundpfeiler des Abzeichens. Die Vorbereitung und die Abnahme in einer Gruppe Gleichgesinnter fördern die sozialen Kontakte und tragen zur Motivation für ein nachhaltiges Sporttreiben bei“, so Heiler. 

SWR-Moderator Edi Graf führte durch die Veranstaltung und sprach mit den Geehrten auf der Bühne über ihre sportlichen Erlebnisse und Erfolge.

Hintergrund: Deutsches Sportabzeichen

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die für überdurchschnittliche und vielfältige körperliche Leistungsfähigkeit außerhalb des Wettkampfsports verliehen wird. Es ist das weltweit bedeutendste Auszeichnungssystem abseits des Wettkampfsports und gilt als offizieller „Fitness-Orden“ der Bundesrepublik Deutschland. Aus den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination muss je eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Pro Kalenderjahr kann das Deutsche Sportabzeichen einmal erworben werden.

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen

Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen

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v.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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