Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat aktuell die Förderergebnisse im sozialen Wohnungsbau für 2025 veröffentlicht. Diese zeigen, dass 2025 in Baden-Württemberg 590 Plätze für Studierende gefördert wurden, hinzu kommen 573 Plätze für Auszubildende. Alle 1.163 geförderten Plätze entstehen im Neubau – damit liegt Baden-Württemberg dort auf Platz 1 der Statistik. Auch beim Neubau von Sozialmietwohnungen ist Baden-Württemberg gut aufgestellt: 2025 wurden 3.216 Wohnungen gefördert. Nur Berlin und Nordrhein-Westfalen lagen höher. Zugleich wächst der Bestand an Sozialmietwohnungen im Land weiter. Zum Jahresende 2025 waren 55.944 Wohnungen gebunden – ein Plus von 2,17 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Bauministerin Theresa Schopper sagt dazu: „Junge Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum dort, wo sie studieren oder ihre Ausbildung machen. Das geht heute nicht ohne staatlich geförderte Wohnheimplätze. Wir nutzen die soziale Wohnraumförderung als Baustein für die Meisterinnen und Master von Morgen. Dass Baden-Württemberg bundesweit die meisten Wohnheimplätze im Neubau fördert und damit zugleich 573 Plätze für Auszubildende schafft, ist ein starkes Signal. Mit unserer Förderung eröffnen wir vielen jungen Menschen bessere Chancen, ihre Ausbildung oder ihr Studium unabhängig vom Wohnort der Eltern aufzunehmen. Die Ergebnisse zeigen insgesamt, wie wichtig die Förderung für bezahlbaren Wohnraum ist. Baden-Württemberg schafft messbar neue Sozialwohnungen und baut zugleich gezielt das spezielle Wohnangebot für Studierende und Auszubildende aus.“
Für die soziale Wohnraumförderung gewährt der Bund jedem Bundesland jedes Jahr eine bestimmte Summe – unter der Voraussetzung, dass die Bundesländer mindestens weitere rund 30 Prozent selbst beisteuern. Diese sogenannte Kofinanzierung wurde von Baden-Württemberg seit 2024 deutlich erhöht: 2024 lag die Quote im Haushaltsplan noch bei 36 Prozent, seit 2025 waren es dank einer Verdoppelung der Landesmittel 60 Prozent.
















