Herausragende Beispiele aus 50 Jahren Städtebauförderung

„Kernstadt" in Wertheim

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Die Stadt Wertheim ist seit 1986 in den Programmen der Städtebauförderung vertreten. Bei der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Kernstadt Wertheim“ (2005-2025) konnten viele städtebauliche Missstände abgeschafft werden. Die Maßnahme wurde mit Finanzhilfen in Höhe von insgesamt rund 8,5 Millionen Euro von Bund und Land unterstützt.

Viele private Modernisierungen wurden umgesetzt

Außerordentliche 237 Wohneinheiten konnten durch Neubau, Umnutzung, Aktivierung von Leerstand und Modernisierung dem Markt zugeführt werden. Allein 196 Wohneinheiten davon sind durch die Zusammenarbeit mit privaten Eigentümern auf den neuesten Stand gebracht worden.

Die Sanierung der Main-Tauber-Halle, die Umgestaltung des Spielplatzes in der Mühlenstraße sowie die Modernisierung des Glasmuseums waren weitere wichtige Meilensteine. Ferner wurde das alte Sparkassengebäude zum Bürgerservicezentrum umgebaut. Die Sparkasse errichtete einen Neubau auf dem ehemaligen Bahngelände und blieb so der Kernstadt erhalten.

Durch viele Einzelmaßnahmen profitierten auch Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus. So wurde auch das Tauberufer erlebbar gemacht, indem die Stützmauer erneuert sowie ein Geländer angebracht wurden.

Ohne das Sanierungsgebiet hätte die Altstadt von Wertheim ein wesentlich schlechteres Erscheinungsbild und der Bevölkerungsschwund wäre wahrscheinlich weiter fortgeschritten. Dieser Entwicklung konnte Einhalt geboten werden. Das Maßnahmenbündel, welches erst mit den Mitteln von Land und Bund umsetzbar war, hat sehr zur Erhaltung einer lebendigen und attraktiven Innenstadt beigetragen.

 

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